Über mich: Reisen und schreiben

Es gibt Menschen, die reisen, um anzukommen. Ich reise, um zu verstehen. Für mich gehören Reisen und Schreiben untrennbar zusammen — zwei Seiten derselben Leidenschaft.

Ich bin Sylvia Hubele, Journalistin, Reisebloggerin und Grenzgängerin — im wörtlichsten Sinne des Wortes. Im Mai 2023 bin ich 115 Kilometer non-stop entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze gewandert, von Mödlareuth bis Mitwitz. Durch Wälder, über alte Kolonialwege, an Stellen, wo die Geschichte noch im Boden steckt. Das war kein Sport. Das war ein Gespräch mit der Vergangenheit.

Aufgewachsen im Eichsfeld, gelebt in Nordhessen, dann in Oberfranken verwurzelt, jetzt im Spessart zuhause — mein Leben war selbst immer eine Reise. Vielleicht ist das der Grund, warum mich das Unterwegssein nie als Ausnahme, sondern immer als Grundzustand begleitet hat.

Reisen und Schreiben sind meine zwei Werkzeuge, um die Welt zu begreifen. Als Journalistin habe ich gelernt, genau hinzuschauen — nicht nur auf das Offensichtliche, das Schöne, das Fotogene, sondern auf das, was dahinter liegt. Die verborgene Kultstätte im Herzen Thüringens. Den kleinen Tiroler Ort, in dem seit 1613 Passionsspiele gespielt werden. Den Garten in Marrakesch, in dem Zeit anders fließt.

Auf Schreibreise findest du keine Checklisten und keine Reisetipps von der Stange. Sondern Geschichten — recherchiert, persönlich, mit dem nötigen Respekt vor Orten und ihrer Geschichte. Geschichten von Orten, die es verdienen, gesehen zu werden. Und von Menschen, die dort leben, arbeiten, träumen.

Reisen und Schreiben — das ist nicht nur, was ich tue. Es ist, wer ich bin.

Ich freue mich, dass du hier bist.

Sylvia Hubele
Journalistin · Reisebloggerin · Autorin
schreibreise.com — Vom Flanieren, Entdecken und Erleben

Neben diesem Blog schreibe ich auch „111 Sachen in Franken machen”, wo ich Franken aus dem Effeff kenne und mit persönlichen Geheimtipps vorstelle. Und auf Instagram unter @jaellekatz nehme ich dich mit auf meine Reisen — in Bildern und kurzen Geschichten, die zeigen, was zwischen den großen Sehenswürdigkeiten passiert. Die kleinen Momente, die man nur sieht, wenn man langsam genug geht.