Am Weinberg in Weinfranken

Schönes Sommerwetter im Herbst: Das ist eine passende Gelegenheit für eine Wanderung durch bunte Weinberge auf der Grenze zwischen Mittel- und Unterfranken. Auf halber Strecke zwischen Würzburg und Rothenburg ob der Tauber gelegen, ist kaum ein größerer Ort in der Nähe. Alles Provinz. Trotzdem war auf den Wanderweg manchmal eine Verkehrsdichte, wie in einer Fußgängerzone. Das lag sicher am Feiertag, auch Sonntags dürfte bei Sonnenwetter hier einiges los sein. Wer es lieber ruhiger hat, sollte vielleicht wochentags unterwegs sein. Das gilt aber für viele schöne Orte.

An der Paradiesscheune tranken wir einen Schoppen Rotwein. Es war unglaublich viel Betrieb: Angeber mit Cabrio, Mountainbiker in ganzen Pulks, Rentner mit dicken Limousinen, alles fuhr hierher, statt zu laufen. Leider lag das Lokal im Schatten: Konnten wir den ganzen Weg im Shirt laufen, weil es an diesem Allerheiligentag so warm war, wurde es mir hier schnell kühl.

Zum Ausklang dieses wunderbaren Tages gab es noch eine kurze Runde durch Iphofen und einen Besuch im dortigen Knauf-Museum. Immerhin war es der vorletzte Tag der Ausstellung: Hexenwahn in Franken.

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Von Bullenheim in Richtung Weinberg. Der ist nicht zu übersehen.

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Traumhaftes Wetter und bunte Blätter.

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Einfach nur: Hach.

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Guck mal, da hängen sogar noch Trauben am Weinstock.

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Hier sind auch noch Trauben. War das Zufall oder Absicht?

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Sind eigentlich die Blätter vom Rotwein dann auch rot?

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Oben am Hang führt ein Weg. Und zwischendrin noch ganz viele.