Der Fernwehpark in Hof

Jede Sehnsucht ist eine Suche nach etwas
Wo irgendetwas zu fehlen scheint, sehnt sich der Mensch nach der passenden Ergänzung. Wer alleine ist, richtet seine Sehnsucht auf einen vollkommenen Partner. Wem etwas zum Glück fehlt, der sehnt sich nach der Verheißung: So wie sich der Reisende, kaum angekommen, schon das nächste Ziel setzt und der Bergsteiger den nächsten Gipfel bezwingen möchte. Es ist nicht die Stadt, die Landschaft, die Gegend, die reizt, sondern das Gefühl, unterwegs zu sein, zu sich und zu anderen, Grenzen zu überwinden und Gefahren zu meistern.
Die Griechen nannten die Sehnsucht Epithymia, ein intensives Gefühl, ein Verlangen, abgeleitet vom Wort für Bewegung, Sturm und Lebenskraft: Thymós. Die römischen Philosophen nannten die Sehnsucht Desiderium: Hier bezeichnet es den brennenden Wunsch, nach den unerreichbaren Sternen zu greifen. So ähnlich ist es mit der Sehnsucht, selbst wenn man ihr näher kommt – richtig nahe kommt man ihr nicht und festhalten lässt sie sich schon gar nicht.
„Der sensible Mensch leidet nicht aus diesem oder jenem Grunde, sondern ganz allein, weil nichts auf der Welt seine Sehnsucht stillen kann. Die menschliche Realität ist von Natur aus unglückliches Bewusstsein ohne mögliche Überschreitung des Unglückszustands. Der Mensch ist ein Drama.“ erklärt Jean Paul Sartre die Sehnsucht und zeigt zugleich, dass sie auch eine Sucht ist.
Der Philosoph Kant definiert die Sehnsucht als einen leeren Wunsch, der die Zeit zwischen dem Begehren und Erwerben des Begehrten vernichten kann. Während Hoffnung auf erreichbare Ziele gerichtet ist, stellt sich die Sehnsucht dann ein, wenn diese enttäuscht oder aber lange nicht erfüllt wird. Je drängender die Sehnsucht wird, um so mehr wird sie zu einer Sucht.
Wie eine Sehnsucht nach der weiten Welt sichtbar werden kann, das lässt sich im oberfränkischen Hof besichtigen: Hier sind es nur noch wenige Kilometer bis zur ehemaligen innerdeutschen Grenze, auch Tschechien ist nicht weit entfernt. Aus Hof ziehen die Menschen weg, es gibt hier wenig Arbeit. Eine Doppelhaushälfte wäre mit rund 75.000 Euro gut bezahlbar, allerdings zieht hier kaum jemand wegen der niedrigen Hauspreise hin. Im Fernwehpark Hof hat die Sehnsucht ein Zuhause: Viele Schilder aus aller Welt künden von den Zielen, die es auf der ganzen Welt zu entdecken gibt.
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Klaus Beer: Initiator des Fernweh-Parks in Hof

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Der Fernwehpark in voller Breite.

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Schilder im Fernwehpark.

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Schilder im Fernwehpark.

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Die Schilder der Sehnsucht zeigen überall hin.

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Gegenüber: Das Fernweh-Diner.

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Im Fernweh-Diner sind die Handabdrücke vieler Menschen verewigt.

Die Franken-Blogger waren ebenfalls schon im Hofer Fernwehpark und haben einen Beitrag dazu gedreht: Der Fernwehpark in Hof. 

Das ist mein Beitrag zu Paleicas 12 magischen Mottos, in diesem Fall: „Schilder & Schriften“. Der Klick auf den Link führt zu den anderen Teilnehmern.

 

Franken ist (m)ein Paradies

Nachdem Gott die Menschen aus seinem Paradies vertrieben hatte, blieb ihnen nur die Sehnsucht, eine Sehnsucht nach dem Land, das ihnen verboten blieb. Seit dieser Zeit suchen die Menschen einen Ersatz für eben dieses Paradies, reisen rund um die Welt und hoffen inniglich, dass sie wenigstens für eine kurze Zeit dorthin zurückkehren können.

Ich fand das Glück in Franken, bin jetzt schon fast zwei Jahre hier zu Hause und entdecke immer mehr von der wunderbaren Gegend um mich herum. Kletterfelsen, Höhlen, Karpfenweiher, Dörfer, pittoreske Städtchen und urbanes Leben – alles ist da.

In manchen Ortsnamen klingt bereits die Schönheit als Grundton mit: Wer durch den Gottesgarten wandert oder im Paradiestal unterwegs ist, bekommt eine kleine Ahnung davon, was den Menschen einst verloren ging.

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Kapelle auf dem Staffelberg

Steige ich in Franken auf einen Berg, kann ich auf vielen Gipfeln eine Kapelle besuchen, wie auf den Hochplateaus von Staffelberg und Ehrenbürg: Vor mehr als 2000 Jahren standen hier oben keltische Städte. Die Kelten waren in Franken zu Hause, bis die Germanen aus dem Norden und die Römer vom Süden kamen. Dann packten sie ihre Siebensachen zusammen, und zogen weg. Bis heute weiß niemand, wohin. Vor der Erschließung eines Baugebietes in Hallerndorf gruben die Archäologen im Boden, fanden dunkle Stellen, in denen Pfähle der Häuser standen, sammelten Scherben ein und rekonstruieren später aus den Funden die keltische Siedlung.

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Das Walberla

Aber eigentlich ist es egal, wo ich in Franken unterwegs bin: Spannend und schön ist es überall:

Bamberg

Das Rathaus in Bamberg

Da gibt es das 1000-jährige Bamberg, Weltkulturerbe, im Dom die Grabstätten von Kaiser Heinrich und seiner Kunigunde, den Bamberger Reiter, die Altenburg hoch über der Stadt und die quirlige Altstadt mit Klein Venedig, ein Rathaus, von den Bürgern mitten im Fluss gebaut, weil an dieser Stelle die Domherren nichts zu sagen hatten.

Nürnberg

Nürnberg: Reichsparteitagsgelände

Es gibt Nürnberg, mit Stadtmauer, Burg und dem Wohnhaus von Albrecht Dürer, aber auch das Reichsparteitagsgelände.

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Sanspareil

In Bayreuth gibt es außer den Festspielen die Eremitage, den Park Sanspareil, das Wacholdertal und die Villa Wahnfried, dort lebte neben Wagner auch Jean Paul.

Rothenburg ob der Tauber

Rothenburg ob der Tauber

Von Rothenburg ob der Tauber sind nicht nur die Japaner begeistert. Als ich dort im vergangenen Jahr zum ersten Mal den dortigen Weihnachtsmarkt besuchte, war ich ebenfalls hin und weg: Hier ist nicht ein solches Gedränge, wie auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt, hier wird die ganze Innenstadt zu einem romantischen Markt.

Franken

Felsen in der Fränkischen Schweiz – Paradiestal

Von den Felsen in der fränkischen Schweiz schwärmten schon die Romantiker, in den Tälern lässt es sich wunderbar wandern.

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Störche im Aischgrund

Im Aischgrund reiht sich ein Karpfenweiher an den nächsten, immerhin gibt es gut 2000 davon. Paniert liegen die halbierten Fische später auf den Tellern, die von den Wirten serviert werden – und schmecken wunderbar. Jedes Frühjahr kommen Störche, brüten, ziehen ihre Jungen auf und fliegen wieder davon.

Bamberg

Bierkeller in Bamberg

Bierkeller, Zoigl- und Heckenwirtschaften: In Franken wird in vielen kleinen Brauereien Bier gebraut und am Main entlang gibt es Wein. Es gibt die Bamberger Hörnle, die sauren Zipfel und Schäufele.

Ich merke, dass ich aus dem Schwärmen nicht mehr herauskomme. Wie gut war es, dass ich der Liebe wegen nach Oberfranken zog: So habe ich das Glück, dass ich dort wohne, wo ein kleines Paradies auf Erden ist.

Kreuzberg

Immer wieder schön: Biergarten auf dem Kreuzberg

Wer Franken bereisen möchte, kann mich gerne besuchen: Vielleicht ziehen wir ja zusammen los und entdecken einen Zipfel der Glückseligkeit?

Verbunden mit: Daily prompt

Im Püttlachtal unterwegs

Püttlachtal

Aus Pottenstein heraus

Wenn alles blüht und grünt, ist das Püttlachtal sanft und farbig: Auf den grünen Wiesen blüht gelber Löwenzahn und Butterblume, an den Wegrändern im Wald tupft die Waldfrühlingserve kleine rosa und lila Punkte in das Waldbraun. Aus Pottenstein heraus führt der Weg an der munteren Püttlach entlang, die so klar ist, dass in ihr Forellen schwimmen, die eine erstaunliche Größe erreichen können. Wer auf der Brücke steht und sie sehen will, braucht nur ein paar kleine Bröckchen ins Wasser zu krümeln, schon kommen sie und jede versucht, die schnellste zu sein und das Futter zu ergattern. Manchmal sind allerdings die Enten schneller.

Püttlachtal

An der Püttlach entlang

Es lohnt sich übrigens, langsam zu gehen. Dann lässt sich die Wasseramsel entdecken, die knapp über der Püttlach unterwegs ist.

An ihrem großen, weißen Kehlfleck ist sie gut zu erkennen. Sie kann schwimmen und tauchen und baut ihr Nest irgendwo am Ufer der Püttlach.

Püttlachtal

An der Püttlach entlang

Es gibt imposante Felsen und an manchen Stellen ist der Weg so schmal, dass Fußgänger hintereinander gehen müssen.

 

 

 

Quer über den Weg ragen die Baumwurzeln aus der Erde heraus und bilden ein holperiges Muster. Sie wollen einfach ein bisschen Aufmerksamkeit, bekommen sie diese nicht, lassen sie den Wanderer einfach stolpern.

Im Püttlachtal

Ein Wegkreuz

Irgendwann wird der Weg und das Tal breiter und zunächst bequemer, bevor es wieder steiler hinaufgeht. Dafür gibt es aber oben in Hollenstein eine Belohnung: Sonn- und Feiertags wird hier bewirtschaftet. So braucht der hungrige Wanderer nicht ganz so schnell ins Tal zurück, weil ihn der Hunger plagt und er vergessen hat, den Proviant einzupacken.

Obwohl: Wer die Verpflegung im Rucksack bei sich trägt, findet unterwegs wunderschöne Picknickplätze.

Im Püttlachtal

Kurz vor Hollenstein

Kurz vor Hollenstein wird es noch einmal schmal und eng. Drei Stufen führen hinauf, dann ist es geschafft.

So schmal die Wege im Püttlachtal sind, trotzdem fahren Mountainbiker auf ihnen. Das nervt manchmal ganz schön: Jedesmal, wenn einer kommt, muss nämlich der Fußgänger irgendwohin, an den Rand, Platz machen, damit der Biker vorbei kann. Ist der Weg breiter, ist das kein Problem. Leider ist der Weg an vielen Stellen nicht so breit. Und nicht alle, die mit einem solchen Sportgerät auf zwei Rädern unterwegs sind, können dieses unfallfrei und sicher handhaben. Nach ihrer Rast oben auf dem Hollenstein fuhren zwei gut ausgerüstete Biker los, so cool, dass der Helm hinten am Rucksack baumelte, statt den Schädel zu schützen. Die drei Stufen an dieser Engstelle wurden denn auch zum Verhängnis, der Radfahrer stürzte, berappelte sich, fuhr dennoch weiter.

Im Püttlachtal

Eine Blindschleiche

Wie ein übergroßer Regenwurm sieht die kleine Blindschleiche aus, die sich fix über den Schotterweg schlängelt. Wer aufmerksam durchs Tal wandert, kann viel entdecken.

Im Püttlachtal

Bunte Blumenwiese im Püttlachtal

Das Püttlachtal

Zurück in Pottenstein

Sonntagsspaziergang: Durchs Trubachtal bis Hohenschwärz

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Das Trubachtal. Oben grüßt Burg Egloffstein.

Es ist Frühling und die Sonne scheint warm: Da blühen die Obstbäume in der Fränkischen Schweiz: Was liegt also näher als ein Ausflug, dorthin, wo die Kirschen wohnen. Wir fahren bis Mostviel und suchen einen Parkplatz. Das ist nicht ganz einfach, da der einzige Platz zur Gastwirtschaft gehört und nur für deren Gäste sein soll. Alle anderen werden kostenpflichtig abgeschleppt, droht das Schild. Doch am Straßenrand findet sich noch ein kleines Plätzchen.

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Das Trubachtal zwischen Mostviel und Egloffstein.

Ein geschotterter Weg führt am plätschernden Bächlein entlang. Der Kies knirscht unter den Schuhsohlen, ein schmaler Trampelpfad rechts zeigt, dass viele Menschen den mit Steinchen bestreuten Pfad meiden und lieber auf dem weichen Wiesengras laufen. Die Hunde sollen angeleint sein, steht auf dem Schild. Doch einer kommt uns entgegen und ist es nicht. Prompt läuft er ins Feld und hockt sich in unzweideutiger Absicht hin.

 

 

In Egloffstein fotografiert eine Frau mit grauem Pferdeschwanz die Burg mit ihrem Tablet, studiert die Wandertafel, auf der die Wege an der Trubach und am Affalterbach gezeichnet sind. Sie will wissen, welches jetzt die Trubach ist und wo sie lang gehen muss, sagt: „Das ist alles sehr verwirrend“, schüttelt den Kopf und geht in Richtung Mostviel. Hier ist wieder Straße, Motorräder dröhnen, Autos fahren in einer solchen Anzahl, als sei Hauptverkehrszeit. Ist es ja auch: Sonntagsnachmittagsausflugsverkehr. Nur drei Kilometer bis Hohenschwärz verspricht der Wegweiser. Na, das ist doch ein Wort. Bis dahin schaffen wir es ganz lässig, trinken oben ein Hohenschwärzer Bier und wandern zurück zum Auto.

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Auf dem Weg von Egloffstein nach Hohenschwärz

Unten links fließt die Trubach, rechts vom Weg und auf dem Foto kaum zu sehen, plätschert ein Bächlein, mit dem früher die Bauern die Felder bewässerten. Ein richtiges Lustwandeln in der lauen Frühlingsluft. Hummeln summen taumelnd von Blüte zu Blüte. Immer wieder kommen uns Wanderer entgegen, manche mit Hund, andere mit Kinderwagen, wieder andere mit Wandergepäck und Isomatte. Ob die unterwegs übernachten wollen?

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Die Trubach von Egloffstein in Richtung Hohenschwärz.

Irgendwann biegen wir nach links, in den Wald. Hier duftet es nach Harz und die dunklen Tannen haben sich grüne Moossocken angezogen.

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Der Wanderweg nach Hohenschwärz.

Ein mit Betonsteinen gepflasterter Waldweg führt dann bis nach Hohenschwärz. Das Bier ist eher süßlich – und schmeckt mir deswegen ganz gut. Falls wir noch einmal hierher wandern, nehmen wir unsere Brotzeit allerdings lieber mit: Die Autokennzeichen verraten, dass in der Wirtschaft mehr Touristen als Einheimische einkehren. Gibt es dagegen Stammpublikum, beschwert sich dieses durchaus beim Wirt, wenn die Qualität des Essens nachlässt.

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In Hohenschwärz, kurz vor der Einkehr.

 

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Hohenschwärz.

Bis zur Kirschenblüte dauert es nur noch wenige Tage. Wer sich beeilt, kann die ganze Pracht noch genießen. Der Rückweg von Hohenschwärz geht fast nur noch bergab und wird somit schneller bewältigt, logisch.

Sonntagsspaziergang: Rund um den Hofsee

Zwischen Adelsdorf und dem Laufer Keller führt ein Feldweg in den Wald zum Hofsee. Im Sommer standen hier oft Angler am Ufer, badeten ihre Würmer im Wasser und hielten sie dabei fest an der Leine, so dass diese nicht wegschwimmen konnten.

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Der Hofsee im Wald bei Adelsdorf in Franken.

Er dient den Adelsdorfern als Naherholungsgebiet, behauptet die Webseite der Gemeinde. Für uns ist es nah – und wir erholen uns dort gerne: Die Vögel singen, die Frösche quaken und es sind relativ wenige Menschen hier unterwegs.

Der Sturm fegte durch die Wipfel der Bäume, bog die Kiefern weit nach unten. Wir blieben stehen, während das Holz knarzte und ächzte, doch alles hielt stand. Wellen schnalzten am Ufer, ganz als wäre dies ein großer See. Rundum der Weg war weich, die Schweine hatten ihn an manchen Stellen durchpflügt, wohl auf der Suche nach tierischen Leckerbissen, die im Schlamm verborgen hausten. Der rechte See war wasserlos, statt dessen standen Bagger auf den Dämmen, lagen Steine parat, die Böschung zu stärken. Die Bäume hatten eine Manschette aus dichtem Draht bekommen. Ob die wohl im Sommer mit Blumen geschmückt wird?

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Hofsee bei Adelshausen in Franken.

Ein Stückchen weiter zwei seltsame Schilder: Das Ende der Fischgrenze wurde an den Bäumen angezeigt. Das hoffe ich wohl, dass die Fische im See bleiben und nicht auf die Bäume springen, um sich von den Ästen herunter in den Teich zu stürzen, so quasi als Fischvergnügen.

 

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Der Hofsee bei Adelsdorf in Franken.

Das Ende der Fischergrenze liegt dagegen im Wasser, wie das zweite Schild zeigt. Ob ab dort das Wasser so tief ist, dass der Fischer hier versinkt? Oder wohnt etwa die Wassernix dahinter im Teich und möchte nicht gestört werden?

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Der Hofsee bei Adelsdorf in Franken.

Nur ein Stück weiter waren dagegen andere Teichbewohner am Werk und werkelten so vor sich hin. Bäume lagen auf der Erde, mit der Krone im Teich. Die kegelförmigen Nageflächen verrieten die Urheber. Damit war klar, warum die Bäume auf dem Damm zwischen den Teichen einen Socken aus Draht verpasst bekamen:

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Der Hofsee bei Adelsdorf in Franken.

Biber hatten sich eine feste Burg aus Knüppeln am Ufer gebaut.  Die Lücken zwischen den Ästen waren sorgfältig mit schwarzem Teichschlamm verspachtelt. Doch weil ihnen die Burg schon wieder zu klein – vielleicht gibt es ja bald Nachwuchs? – stehen schon die nächsten Bäume bereit, die Burg zu vergrößern.