Eine Postkarte aus: Lindau am Bodensee

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Bodensee: Der Hafen von Lindau

Hier saßen wir – nach der Bootsfahrt über den See einfach herum, am Ufer, hörten, wie die kleinen Wellen plätscherten, sahen, wie die Tauben nach Brotkrumen und was auch immer pickten, guckten, wie die Sonne langsam vom Horizont verschwand. Je dunkler es wurde, desto strahlender leuchteten die Lichter an Leuchtturm, Löwe und Hafen. Bis sich der Hunger meldete und ich mir dachte: Bodensee? Felchen! Da müssen Felchen auf dem Teller sein, nur dann bin ich wirklich am Bodensee. Die Suche in Lindau nach Felchen begann – doch das ist eine andere Geschichte.

Postkarten waren einmal? Nein, Postkarten sind immer noch schön. Früher diente die Post- oder Ansichtskarte dazu, dem Empfänger zu zeigen, wo ich bin, dass es mir gut geht – und dass ich an diejenigen denke, die zu Hause bleiben mussten. Zwar wurden in Zeiten von Mails und Statusmeldungen auf Facebook die Postkarten weniger, trotzdem sind sie wunderbare kleine Textminiaturen.

Deswegen zeige ich hier regelmäßig einmal im Monat eine Postkarte, von einem Ort, an dem ich einmal war. Wer mag, kann sich anschließen, eine Postkarte in seinem Blog mit einem kleinen Text versehen – und hier verlinken. Für diese Reihe habe ich mir den 11. jeden Monats ausgesucht. Wer mitmachen mag, verlinkt seinen Beitrag einfach unten als Kommentar: So finde ich – und andere Postkartengucker – diesen im weltweiten Netz.