Postkarte aus Wolfenbüttel

Wachsam und mahnend schauen mich die Fachwerkhäuser rund um den Wolfenbütteler Rathausplatz an. Schlafen die nie?

Der Herzog steht müde auf seinem steinernen Sockel, aufs Pferd gestützt, das ebenfalls den Kopf hängen lässt.

Herzog in Wolfenbüttel

Leg dich doch schlafen!

Auf einem Giebel krächzt ein Rabe in der Dämmerung dreimal.

Zeit, zu gehen. Die Nachtraben wachen jetzt.

 

 

Wenn Samstags die Stände wieder auf dem Markt stehen, die Würstchen heiß duften, dann wachen die Fenster, eines neben dem anderen ist in jedem Gefach. Wacht wirklich hinter jedem ein eifriger Diener der Stadt?

Mahnend warnen die Inschriften über den Toren des Rathauses: Nicht mit falscher Waage zu wiegen, wollen Diebe, Gauner und Halunken schrecken.

2 Gedanken zu „Postkarte aus Wolfenbüttel

    • Ich musste schon ein Stückchen weiter fahren, so von Franken aus. Aber im Herbst bin ich wieder da :-). Das Schloss ist wirklich sehr schön und auch, dass ein Gymnasium darin ist.

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