Eine Postkarte aus: Marktbreit am Main #1

Postkarten waren einmal? Nein, Postkarten sind immer noch schön. Früher diente die Post- oder Ansichtskarte dazu, dem Empfänger zu zeigen, wo ich bin, dass es mir gut geht – und dass ich an diejenigen denke, die zu Hause bleiben mussten. Zwar wurden in Zeiten von Mails und Statusmeldungen auf Facebook die Postkarten weniger, trotzdem sind sie wunderbare kleine Textminiaturen.

Deswegen zeige ich hier regelmäßig einmal im Monat eine Postkarte, von einem Ort, an dem ich einmal war. Wer mag, kann sich anschließen, eine Postkarte in seinem Blog mit einem kleinen Text versehen – und hier verlinken. Für diese Reihe habe ich mir den 11. jeden Monats ausgesucht. Wer mitmachen mag, verlinkt seinen Beitrag einfach unten als Kommentar: So finde ich – und andere Postkartengucker – diesen im weltweiten Netz.

Marktbreit am Main

feiertagsfahrt 018

Zwei Pferde am Main in Marktbreit

Im kalten Nebel verschwammen die Häuser am anderen Ufer des Main zu gräulichen Schatten. Das Wasser lag ruhig und Raureif bedeckte das Gras am Ufer. Nur zwei Pferde standen am Wasser, sie wieherten und grasten und warteten. Ich bot ihnen einen Apfel – den sie verschmähten.

Vielleicht besuchen wir sie im Sommer noch einmal.

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