Im Püttlachtal unterwegs

Püttlachtal

Aus Pottenstein heraus

Wenn alles blüht und grünt, ist das Püttlachtal sanft und farbig: Auf den grünen Wiesen blüht gelber Löwenzahn und Butterblume, an den Wegrändern im Wald tupft die Waldfrühlingserve kleine rosa und lila Punkte in das Waldbraun. Aus Pottenstein heraus führt der Weg an der munteren Püttlach entlang, die so klar ist, dass in ihr Forellen schwimmen, die eine erstaunliche Größe erreichen können. Wer auf der Brücke steht und sie sehen will, braucht nur ein paar kleine Bröckchen ins Wasser zu krümeln, schon kommen sie und jede versucht, die schnellste zu sein und das Futter zu ergattern. Manchmal sind allerdings die Enten schneller.

Püttlachtal

An der Püttlach entlang

Es lohnt sich übrigens, langsam zu gehen. Dann lässt sich die Wasseramsel entdecken, die knapp über der Püttlach unterwegs ist.

An ihrem großen, weißen Kehlfleck ist sie gut zu erkennen. Sie kann schwimmen und tauchen und baut ihr Nest irgendwo am Ufer der Püttlach.

Püttlachtal

An der Püttlach entlang

Es gibt imposante Felsen und an manchen Stellen ist der Weg so schmal, dass Fußgänger hintereinander gehen müssen.

 

 

 

Quer über den Weg ragen die Baumwurzeln aus der Erde heraus und bilden ein holperiges Muster. Sie wollen einfach ein bisschen Aufmerksamkeit, bekommen sie diese nicht, lassen sie den Wanderer einfach stolpern.

Im Püttlachtal

Ein Wegkreuz

Irgendwann wird der Weg und das Tal breiter und zunächst bequemer, bevor es wieder steiler hinaufgeht. Dafür gibt es aber oben in Hollenstein eine Belohnung: Sonn- und Feiertags wird hier bewirtschaftet. So braucht der hungrige Wanderer nicht ganz so schnell ins Tal zurück, weil ihn der Hunger plagt und er vergessen hat, den Proviant einzupacken.

Obwohl: Wer die Verpflegung im Rucksack bei sich trägt, findet unterwegs wunderschöne Picknickplätze.

Im Püttlachtal

Kurz vor Hollenstein

Kurz vor Hollenstein wird es noch einmal schmal und eng. Drei Stufen führen hinauf, dann ist es geschafft.

So schmal die Wege im Püttlachtal sind, trotzdem fahren Mountainbiker auf ihnen. Das nervt manchmal ganz schön: Jedesmal, wenn einer kommt, muss nämlich der Fußgänger irgendwohin, an den Rand, Platz machen, damit der Biker vorbei kann. Ist der Weg breiter, ist das kein Problem. Leider ist der Weg an vielen Stellen nicht so breit. Und nicht alle, die mit einem solchen Sportgerät auf zwei Rädern unterwegs sind, können dieses unfallfrei und sicher handhaben. Nach ihrer Rast oben auf dem Hollenstein fuhren zwei gut ausgerüstete Biker los, so cool, dass der Helm hinten am Rucksack baumelte, statt den Schädel zu schützen. Die drei Stufen an dieser Engstelle wurden denn auch zum Verhängnis, der Radfahrer stürzte, berappelte sich, fuhr dennoch weiter.

Im Püttlachtal

Eine Blindschleiche

Wie ein übergroßer Regenwurm sieht die kleine Blindschleiche aus, die sich fix über den Schotterweg schlängelt. Wer aufmerksam durchs Tal wandert, kann viel entdecken.

Im Püttlachtal

Bunte Blumenwiese im Püttlachtal

Das Püttlachtal

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